Flipperblog


Was gibt es Neues im Flipperuniversum? Nun, das erfahrt Ihr hier!

 

Mit schöner Regelmäßigkeit berichtet ColoniaMat, was z.B. zur Zeit auf dem Markt los ist, stellt neue und alte Flipperautomaten vor, berichtet von Veranstaltungen, Ligen, Sammlern etc..

 

Natürlich erzählen wir Euch auch Flippergeschichten aus Erster Hand. Aber das müssen nicht nur unsere Hände sein, das können auch Eure Hände sprich Eure Geschichten sein. Was war Euer erster Pin, und wie seid ihr an den gekommen? Was habt Ihr sonst erlebt beim Ausüben des Hobbies? Wie weit seid Ihr für einen Flipper gefahren? Wir freuen uns auf Eure flippigen Augenblicke.


Ins finstere Mittelalter zurück mit dem Medievel Madness

Bringen wir Euch den Medievel Madness einfach mal näher, indem wir die begeisterten Spieler erzählen lassen:

 

„Ein wunderbarer Flipper mit tollem Spielfluss, leicht zu verstehen, aber doch mit vielen Spiellevels, der nie langweilig wird!“

 

„Die hervorragende Balance zwischen Grafik, Spielfeld, Sound und Humor macht ihn so erfolgreich. Der „Medieval Madness“ kombiniert all das zu einem tollen Paket, bei dem Neulinge, aber auch die Wizards voll auf ihre Kosten kommen. Und die explodierende Ritterburg ist echt der Hammer!“

 

Genau, die Burg. Da haben die Designer schon eine tolle Animation abgeliefert. Erst mal mit der Kugel ans Burgtor klopfen – schon wird die Zugbrücke herab gelassen. Zweiter Treffer: das Burgtor öffnet sich. Und gibt den Weg frei zum Schuss in die Burg, die spektakulär zusammenbricht.

 

„Man kann tausendmal zusehen, ohne dass es langweilig wird! Das Layout sorgt für flüssiges Spiel, auch der Sound bringt eine Menge Spaß rüber, von der detailreichen Grafik mit ihren unzähligen Gags ganz zu schweigen!"

 

“Der beste je gebaute Flipper, jeden Cent und Euro wert. Tolle Software mit tiefem Regelwerk, klasse Humor und tolle Aufbauten – neben der Burg auch die beiden im Spielfeld versenkten Trolle – machen ihn für Sammler zum absoluten Muss!“

 

„Ein klasse Flipper für Spieler aller Kategorien. Viele unterschiedliche Ziele und Schüsse sorgen für lang anhaltenden Spielspaß!“

 

Im Chor des donnernden Applauses für den Medievel Madness gehen die relativ wenigen anders lautenden Meinungen unter – wie die beiden Trolle, wenn sie je dreimal die Kugel vor die Mappe bekommen haben. „Medieval Madness“- Besitzer sind stolz auf ihren Pin und rücken ihn eigentlich überhaupt nicht mehr raus. Und wenn doch – sie bekommen stets mehr Geld retour als sie bezahlt haben.

Text und Bilder: Heribert Eiden/EidenArt

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Capt. Fantastic - einfach fantastisch!

"Capt. Fantastic" von Bally; copyright: ColoniaMat

Was aus einem technischen Zeichner nicht alles werden kann! Zum Beispiel einer der meist bewunderten Flippergrafiker überhaupt. Wenn das Zeichnen von Schaltplänen für Flipper und Slotmachines nicht mehr ausreichend Befriedigung verschafft, zaubert man zwischen Tür und Angel mal eben die Grafik für Ballys „Fireball“ auf den Zeichenblock. So jedenfalls machte es Dave Christensen, und Fireball (1972) ist heute ein überaus gesuchtes Gerät.

 

Wie viel Detailverliebtheit man auf die etwa 60 mal 70 Zentimeter große Motivscheibe bringen kann, demonstrierte Christensen dann am Capt. Fantastic. Im Zentrum Sir Elton John, auf fetten Plateausohlen, er rockt den „Wizard“, Christensen bringt da eine Szene aus der Rockoper Tommy ins Spiel – und scheute sich nicht, mehrere pornographische Handlungen anzudeuten. Die Geräte der ersten Stunde sind denn auch unzensiert, erst im laufenden Produktionsablauf wurden Änderungen vorgenommen. Silberne Sterne spiegeln teils an den Stellen, von denen die Bally-Bosse meinten, sie seien zu viel des Guten.

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Ein Flipper als Bastelarbeit

Heribert Eiden bei der Reparatur eines "Space Mission" von Williams

Die meisten Leute, die sich einen Flipper zulegen, tun dies, um daran zu spielen, z. B. im Partykeller oder diesen einfach als Deko im Wohnzimmer oder wo auch immer, zu platzieren. Es soll aber auch Leute geben, die mehr daran interessiert sind, aus welchen Gründen auch immer, einen Flipperautomaten bis auf die letzte Schraube oder Sicherung auseinander zu nehmen, und nach Wartung und intensiver Säuberung wieder zusammenzusetzen. Im besten Fall, ohne ein Teil übrig zu haben. Sehr hilfreich dabei sind die sogenannten Service-manuals und Schaltpläne, die für jeden Flipper existieren und diesen beim ersten Verkauf in einem braunen Umschlag beigelegt wurden.

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Baywatch - Ein Flipper schlägt Wellen

„Wir haben da etwas, das mächtig Wellen schlagen wird…Baywatch!“ Baywatch von Sega erschien im Februar 1995, und ein weiterer Slogan lautete: „Bigger than the rest“, also in etwa „Größer als alle anderen“. Dies könnte sich unter anderem auf das Dot-Matrix-Display bezogen haben, das mit 192 ml 64 Pixeln größer ist als die üblich verbauten Anzeigeneinheiten. Und schon war Platz, um sogar 6 Spieler gleichzeitig gegeneinander antreten zu lassen.

 

Nachdem David Hasselhoff mit der Serie „Knight Rider“ einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangte, stellten die Produzenten ihm in Baywatch kein Auto, sondern mit Pamela Anderson ein ganz besonderes Cremeschnittchen zur Seite – für jeden Geschmack war also was dabei, der Erfolg von Baywatch war eigentlich programmiert – es gibt aber auch genügend Menschen, die Baywatch (also die TV-Serie) nicht goutieren können.

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Viel Lesestoff für Flipperfans

Bücher über Flipperautomaten gibt es heute fast möchte man sagen zuhauf. Das war früher

ganz anders. Der Flipperenthusiast aus den 70er Jahren konnte etwa ab Mitte des Jahrzehnts

auf einige ausländische Publikationen zurückgreifen – wenn er denn überhaupt von deren

Existenz erfuhr. In Köln war es das moderne Antiquariat von Walther König, dem ich meine

ersten beiden Flipperbücher verdanke. In hohen Türmen stapelten sich Seit an Seit „Special when lit“ von Edward Trapunski im knallgelben Umschlag und „Les Flippers“ von Michael Colmer mit dem „Canada Dry“ auf dem Cover und einem wild spektakulären Layout, das zum Thema passt. 1977 brachte Abraham Melzer mit „Flipper“ das erste deutsche Buch heraus, das auf jeder der 80 Seiten eine Flipperscheibe abbildet, dazu lediglich die Information über den Hersteller und das Produktionsjahr. Ein wahrer Bildband, nach mehr als 35 Jahren bei Sammlern gesucht.

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The Addams Family - eine Flipperfamilie als Familienflipper

"The Addams Family" von Williams

Dass man mit dem Kauf eines „Addams Family“ im Grunde auch heute noch überhaupt nichts falsch machen kann, lässt sich schon an der aufgelegten Stückzahl ablesen: 20.270 produzierte Geräte aus dem Jahre 1992, gefolgt von 1.000 weiteren in einer Sammler-Gold-Edition zwei Jahre später, machen den Addams zum absoluten Rekordflipper.

 

Billiger macht ihn die hohe Auflage dadurch leider nicht. Der „Addams Family“ gehört seit Jahren zu den Top Ten der beliebtesten Geräte, viele davon sind inzwischen fest in Sammlerhand. Da die Modelle zudem wegen ihrer Beliebtheit überdurchschnittlich lange in der Aufstellung waren, bedarf es viel Zeit und Aufwand, um die Geräte in sehr guten Zustand zu bringen. Und wenn dann mal einer zum Verkauf steht, dann muss die Geldbörse entsprechend dick sein. Je nach Zustand gehen da durchaus ab 3000 Euro über den Tisch des Hauses. Aber es lohnt für jedes einzelne Stück – man betrachte es einfach als Geldanlage!

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Flipperscheiben - die Visitenkarte des Flippers

Die poppig-bunten Flipperscheiben sind sozusagen die Visitenkarte des Flippers. Über die Jahrzehnte sind sie ein Spiegel des Zeitgeists, Kunstwerke mit so unterschiedlichen Stilrichtungen wie Pop-Art, Op-Art, Comic, manche detailversessen verliebt, andere grob großflächig, aber alle mit der einzigen Aufgabe, sofort ins Auge zu fallen, Spieler anzulocken und zum Spiel zu animieren. Und da Spieler in erster Linie Männer bedeutet, hieß das für die Motive, dass Frauen im Vordergrund standen – PinUps, entsprechend ausgestattet und bekleidet, mit Idealmaßen, die Mann erobern musste – mit einem Sieg als bester der Runde, oder mit Gewinn von Extrabällen und Freispielen. ColoniaMat wird im weiteren Verlauf Meilensteine der Flippergrafik präsentieren und einige der Künstler porträtieren. Für die es auch heute teils nicht zu verstehen ist, warum die Flipperfans sie fast schon verehren. Eine Grafik für einen Flipper zu entwerfen war Alltag –aber keine Kunst. Hier schon mal einige Beispiele. Die Kopfteile der Flipper mitsamt den Scheiben findet Ihr unter Flipper A-Z

 

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ColoniaMat - Wer steckt dahinter?

Heribert Eiden mit Flipper "Dolly Parton" von Bally

ColoniaMat?

 

Das bin ich, Heribert Eiden, PR-Redakteur, Journalist, Werbetexter, Buchautor und nicht zuletzt Flipperfan und -sammler. Ich bin Jahrgang 1962, und von der bereits in den 70er Jahren vorhandenen Begeisterung für Münzautomaten über ColoniaMat, dem Spezialisten für „An- und Verkauf und Vermietung alter Automaten in der Kölner Südstadt“ bis hin zu ColoniaMat, der Flipper-Fanseite, die in erster Linie das Thema Pinball aus vielerlei Blickrichtungen fokussiert, ist eine interessante Geschichte.

 

Wie so viele aus der so genannten „Baby Boomer“-Generation habe ich Automaten in den 70er Jahren Gaststätten und Kneipen kennengelernt, in denen der Dreiklang aus dem Gewinngong beim Rotomat „Trianon“, den neuesten Hits aus der Musikbox und dem Klackern der Silberkugel zwischen den Schlagtürmen des „Amigo“ einen Ohrenschmaus darstellten. Von den drei Automatengattungen übte der Flipper den größten Reiz auf mich aus. Wie es der Zufall wollte, der Onkel eines sehr guten Freunds aus der Nachbarschaft war Automatenaufsteller. In dessen Elternhaus hielt also irgendwann ein „College Queens“ von Gottlieb Einzug. Vier Spieler, vierstelliges Zählwerk, Baujahr 1969 mit einer Campusszene auf dem Backglass war der Flipperautomat gern gesehene Abwechslung, wenn wir nach drei Stunden Fußball am Stück mal eine Pause machten.

 

Und als der Gottlieb durch einen Williams „Strato Flite“ ersetzt wurde, nahm ich den Ausgemusterten unter meine Fittiche und mit nach Hause. Ohne zu wissen, dass man Kopf- und Unterteil mit wenigen Handgriffen und dem Lösen von maximal vier Schrauben geschmeidig trennen kann. Also kompletter Flipper raus aus dem Keller, rein in den Bully und dann runter in den Keller. Uff, geschafft.

 

Einem Schulfreund von mir gefiel der werkseitig aufgebrachte Siebdruck nicht, er wollte neu designen. Der Pin war eh nur noch teils funktionsfähig, ich war noch lange nicht so tief in der Materie um das Gerät reparieren zu können. Und ich war mir auch in keiner Weise bewusst, dass ich mit dieser „kreativen“ Aktion den Wert eines Flippers deutlich nach unten schraubte.

 

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Der Flipper - die Story

Flipper "Aladdin's Castle" von Bally

„As american as Baseball and Hot Dogs!“ Beim Flipperbauer Gottlieb in Chicago war man sich durchaus bewusst, was für ein tolles Produkt man auf den Markt brachte, nämlich eines, das so typisch amerikanisch war wie Baseball und Hot Dogs. Und damit es auch jeder erfahren konnte, druckte Gottlieb die Botschaft in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts mitten auf die Flipperscheibe – für jedermann sichtbar, sofort ins Auge fallend, wie die lasziven Girls, die vor allem die männliche Kundschaft zum Spiel animieren sollten.

 

Das Kultgerät Flipper besteht in seiner heutigen Form seit über 60 Jahren, Vorläufer des Flipperautomaten, so genannte Bagatelle-Spiele, kamen bereits im 19. Jahrhundert auf den Markt. Anfangs waren sie klein, standen an der Tankstelle oder im Drugstore neben der Kasse auf dem Tresen – der Kunde sollte sein Wechselgeld in ein kleines Spielchen investieren. Der machte das gerne, gab es doch auch nette Gewinne. Etwa eine Zigarre, die der handliche Kasten nach Treffen der richtigen Ziele auswarf. An einigen Aufstellplätzen gab es auch noch mehr zu gewinnen, wenn der Betreiber unter der Hand, also illegal, wertigere Gewinne oder gar Bares verteilte.

 

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ColoniaMat flippt aus!!

Endlich wieder da - ColoniaMat!

 

Mit neuem Design und neuen Inhalten geht unsere Flipper-Fanseite runderneuert wie ein restaurierter Flipperautomat an den Start. Wir stellen Euch alte und neue Flipper vor, versorgen Euch mit Informationen aus der Flipperszene und erzählen spannende oder auch kuriose Geschichten rund um das Thema Flipperautomaten.

 

Woche für Woche findet Ihr mehr und mehr Interessantes zu Flippern und Machern. Termine von Veranstaltungen und Wettbewerben werden wir genauso berücksichtigen wie Links zu Seiten, die das Thema Flipper oder Automaten allgemein berühren.

 

Und Ihr dürft Euch gerne beteiligen. Wir sind offen für Anregungen und konstruktive Kritik. Dafür steht Euch unser Gästebuch oder Kontaktformular zur Verfügung. Auch könnt Ihr gerne Eure Flippergeschichten oder Anekdoten zum Besten geben.

 

Viel Spaß beim Stöbern und Staunen.

 

 

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